Aug
08

Billiges Spielzeug oft minderwertig


Wer am Spielzeug spart, der spart in der Regel am falschen Ende. Denn in vielen Fällen hat Billigspielzeug deutliche Mängel – und manchmal nicht nur harmlose.

Grundsätzlich ist Spielzeug eine sehr sensible Produktgruppe, da das “unvernünftige” Verhalten von Kleinkindern einkalkuliert werden muss: Babys und Kleinkinder nehmen das Spielzeug oft in den Mund, ziehen und zerren an ihm herum und unternehmen zahlreiche Belastungstests, auf die ein Erwachsener niemals gekommen wäre. Daher müssen die Spielsachen für die Jüngsten zum Beispiel speichelecht sein, was erhöhte Anforderungen an die verwendeten Farbstoffe stellt. Um die Kinder weitreichend zu schützen, hat die Europäische Union strenge Normen erlassen, die nur extrem geringe Mengen von Schadstoffen tolerieren.

In der Vergangenheit sind bei Tests und Stichproben immer wieder Spielwaren durchgefallen, weil sie die erlaubten Grenzwerte deutlich überschritten. Betroffen waren zwar auch einige Markenhersteller, vorwiegend aber Billigprodukte aus chinesischer Fabrikation. Heutzutage wird der überwiegende Teil des Kinderspielzeugs, das auf den heimischen Markt kommt, in China hergestellt. Offenbar versagten in manchen Fällen die Kontrollen der deutschen Auftraggeber.

Es lässt sich leicht ausrechnen, dass bei extrem kostengünstiger Produktion und ohne ausreichende Qualitätsüberprüfung Mängel kaum ausbleiben werden. Das betrifft insbesondere Plastikspielzeug, das mit schädlichen Weichmachern verseucht sein kann. Zwar lassen sich Risiken auch beim Kauf von Markenspielwaren nicht völlig ausschließen, aber doch deutlich verringern.

Dieser Beitrag wurde geschrieben von flytour

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