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Vakuum-Tiefziehen
Das Vakuum-Tiefziehen kann beim Einsatz von Mehrfach-Werkzeugen lange mit anderen Verfahren mithalten. Wenn man das Vakuum-Tiefziehen beispielsweise mit Metallgehäusen respektive -behältern vergleicht, ist zu sagen, dass gerade im Bereich des Geräte- und Maschinenbaus Behälter und Gehäuse sehr oft aus Metallplatten geschweißt, abgekantet, geschnitten und anschließend lackiert werden. Die großen Vorteile der künstlerischen Freiheit hinsichtlich Oberfläche, Farbe und Form offeriert das Vakuum-Tiefziehen gegenüber diesen Verfahren. Hinzu kommt, dass normalerweise beim Vakuum-Tiefziehen schon kleine Stückzahlen an Kunststoffbehältern- und -gehäusen hinsichtlich der Stückpreise und der Werkzeugosten deutlich günstiger hergestellt werden können, als die Metallteile. Der Werkstoff, mit dem man Vakuum-Tiefziehen Teile produzieren kann, ist Thermoplaste, die über verschiedenste Materialeigenschaften verfügt. Im Rahmen der Produktentwicklung, aber auch der Produktoptimierung, entsteht sehr oft der Bedarf, dass an einem Bauteil noch etwas nachgebessert beziehungsweise modifiziert werden muss.
Genauso kann es auch noch Änderungen geben, wenn bereits einige Serien produziert sind. Die kunststoffverarbeitenden Betriebe, die über einen eigenen Werkzeugbau verfügen, können auf diese Bedürfnisse ohne großen Aufwand, unkompliziert und schnell eingehen. Von der Art der Änderung stehen die damit verbundenen Kosten selbstverständlich in Abhängigkeit. Sie stellen sich beim Vakuum-Tiefziehen im Vergleich zu anderen Verfahren jedoch als marginal dar. Wenn nur kleinere Änderungen vorgenommen werden müssen, die nur das Nachbearbeiten betreffen, ist das oft schon ohne Mehrkosten machbar.
Dieser Beitrag wurde geschrieben von Elizabeth Bourne
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